Notartermin beim Hauskauf
Was Sie vorab wissen müssen
Der Notartermin ist der rechtlich entscheidende Schritt beim Hauskauf. Erst mit der Beurkundung durch den Notar wird der Kaufvertrag wirksam. Gut vorbereitet verläuft der Termin reibungslos. Rückert Immobilien begleitet Sie auf Wunsch dabei.

Der Ablauf Schritt für Schritt
- Identitätsprüfung: Der Notar prüft die Ausweise aller Beteiligten.
- Verlesung des Vertrags: Der Notar liest den gesamten Kaufvertrag laut vor. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und dauert je nach Umfang eine gute halbe bis ganze Stunde.
- Fragen klären: Sie können jederzeit Fragen stellen. Der Notar ist verpflichtet, den Vertrag zu erläutern.
- Unterschrift: Beide Parteien unterschreiben den Vertrag. Ab diesem Moment sind Sie rechtlich gebunden.
- Beglaubigung: Der Notar beglaubigt die Unterschriften und stellt die Urkunde aus.
Was der Notar nach dem Termin erledigt
- Beantragt die Auflassungsvormerkung im Grundbuch
- Informiert das Finanzamt über die Grunderwerbsteuer
- Holt Genehmigungen ein, etwa ein Vorkaufsrecht der Kommune
- Sendet die Fälligkeitsmitteilung an den Käufer
- Beantragt nach Kaufpreiszahlung die Eigentumsumschreibung

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Die Kosten des Notars
Die Notarkosten sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Kaufpreis. Zusammen mit den Grundbuchkosten machen sie einen überschaubaren Anteil des Kaufpreises aus; die genaue Höhe weist Ihnen das Notariat verbindlich aus. Eine separate Verhandlung der Gebühren ist nicht möglich.
Was Sie mitbringen sollten
- Gültigen Personalausweis oder Reisepass
- Finanzierungszusage der Bank
- Steueridentifikationsnummer
- Bankverbindung für den Kaufpreis
- Gegebenenfalls eine Vollmacht, falls ein Partner nicht anwesend sein kann
Zeitlicher Rahmen
| Schritt | Zeitraum nach dem Termin |
|---|---|
| Auflassungsvormerkung | ein bis zwei Wochen |
| Grunderwerbsteuerbescheid | einige Wochen |
| Fälligkeitsmitteilung | einige Wochen |
| Kaufpreiszahlung | laut Fälligkeitsmitteilung, meist mit kurzer Frist |
| Eigentumsumschreibung | einige Monate nach Zahlung |

Passende Angebote erhalten
Hinterlegen Sie Ihre Suchkriterien — wir informieren Sie, sobald passende Objekte verfügbar sind.
Wir begleiten Sie
Auf Wunsch sind wir beim Termin dabei und stehen Ihnen auch danach für Fragen zur Verfügung – bis zur Übergabe und darüber hinaus.
Häufige Fragen zum Notartermin beim Hauskauf in Wiesbaden
Wer wählt den Notar beim Hauskauf in Wiesbaden?
In der Regel wählt der Käufer den Notar, weil er dessen Kosten trägt – wir empfehlen erfahrene Notare vor Ort. Der Notar ist dabei zur Neutralität verpflichtet.
Wichtig zu verstehen ist:
- der Notar vertritt weder Käufer noch Verkäufer
- seine Aufgabe ist ein rechtssicherer Vertrag für beide Seiten
- er klärt beide Parteien neutral über ihre Pflichten auf
Für einen Hauskauf ist ein Notar mit Erfahrung im Immobilienrecht besonders wertvoll. Er erkennt heikle Konstellationen und formuliert den Vertrag sauber. Wir empfehlen Ihnen gern geeignete Notare in Wiesbaden und der Region. Grundsätzlich steht es Ihnen aber frei, einen Notar Ihres Vertrauens zu wählen, etwa wenn Sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben.
Wie hoch sind die Notarkosten beim Hauskauf in Wiesbaden?
Die Notarkosten sind gesetzlich festgelegt und richten sich nach dem Kaufpreis – wir machen sie vorab transparent. Eine Verhandlung der Gebühren ist nicht möglich.
Für Ihre Kalkulation gilt:
- Notarkosten liegen bei einem Bruchteil des Kaufpreises
- hinzu kommen die Grundbuchgebühren
- zusammen ergibt das einen überschaubaren Anteil des Kaufpreises
Diese Kosten trägt traditionell der Käufer und sollten fest in die Nebenkosten eingeplant werden. Da sie sich nach dem Kaufpreis bemessen, steigen sie mit ihm; die verbindliche Höhe nennt Ihnen das Notariat. Wir weisen sie Ihnen in der Gesamtkalkulation von Anfang an klar aus. Weil diese Kosten wie die übrigen Kaufnebenkosten aus Eigenkapital zu tragen sind, gehören sie unbedingt in Ihre Finanzierungsplanung.
Wie lange dauert der Notartermin beim Hauskauf in Wiesbaden?
Ein üblicher Termin dauert etwa ein bis zwei Stunden – wir raten, keine knappen Anschlusstermine zu legen. Der Hauptgrund ist das vorgeschriebene Verlesen des Vertrags.
Die Dauer hängt vor allem ab von:
- dem Umfang und der Komplexität des Vertrags
- der Zahl der Beteiligten, etwa bei Erbengemeinschaften
- den Fragen, die während des Termins aufkommen
Gerade die Fragen am Ende des Termins sind oft die wichtigsten. Nehmen Sie sich diese Zeit, denn nach der Unterschrift sind Sie rechtlich gebunden. Wir sorgen dafür, dass Sie den Termin ohne Zeitdruck erleben. Ist Ihnen der Entwurf vorab bereits vertraut, verläuft der Termin selbst deutlich entspannter, weil Sie den Inhalt beim Verlesen nur noch bestätigen.
Was muss ich zum Notartermin in Wiesbaden mitbringen?
Vor allem gültige Ausweisdokumente und die wichtigsten Angaben zur Abwicklung – wir stellen Ihnen vorab eine Checkliste bereit. Fehlende Unterlagen können den Termin verzögern.
Dazu gehören in der Regel:
- ein gültiger Personalausweis oder Reisepass aller Beteiligten
- die Steueridentifikationsnummer
- die Bankverbindung für die Kaufpreiszahlung
Ist die Finanzierung noch nicht eingereicht, bringen Sie zusätzlich die Bestätigung der Bank mit. Kann ein Partner nicht dabei sein, ist eine Vollmacht erforderlich. Mit unserer Checkliste haben Sie rechtzeitig alles beisammen. Prüfen Sie am besten schon einige Tage vorher, ob Ihr Ausweis noch gültig ist, da ein abgelaufenes Dokument den Termin platzen lassen kann.
Was passiert, wenn beim Notartermin in Wiesbaden Probleme auftreten?
Bei ernsten Mängeln im Vertragsentwurf wird der Termin vertagt statt erzwungen – wir beugen dem durch Vorprüfung vor. Solche Fälle sind bei guter Vorbereitung selten.
Typische Stolpersteine sind:
- fehlerhafte Angaben zu den Personen
- ungeklärte Belastungen im Grundbuch
- eine fehlende Finanzierungsbestätigung
Weil wir alle Unterlagen vor dem Termin prüfen, werden solche Probleme meist früh erkannt und behoben. Sollte doch etwas offenbleiben, ist ein neuer Termin unkomplizierter als ein fehlerhafter Vertrag. Ihre Sicherheit geht dabei immer vor Tempo. Ein kurzer Aufschub ist deutlich angenehmer als ein Vertrag, mit dem Sie später unzufrieden sind oder der rechtlich angreifbar wäre. Deshalb klären wir strittige Punkte lieber im Vorfeld, damit am Ende alle Beteiligten guten Gewissens unterschreiben können.
Was passiert nach dem Notartermin beim Hauskauf in Wiesbaden?
Der Notar setzt eine Reihe von Schritten in Gang, bis Sie im Grundbuch stehen – wir koordinieren den Ablauf für Sie. Bis dahin vergehen einige Wochen bis Monate.
Nacheinander folgen unter anderem:
- die Eintragung der Auflassungsvormerkung
- der Grunderwerbsteuerbescheid des Finanzamts
- die Fälligkeitsmitteilung und anschließend die Kaufpreiszahlung
Erst nach der Zahlung wird die Eigentumsumschreibung im Grundbuch beantragt. Die Übergabe erfolgt dann nach individueller Vereinbarung, meist rund um die Kaufpreiszahlung. Wir behalten alle Fristen im Blick und melden uns, sobald ein Schritt ansteht. So wissen Sie jederzeit, wo Ihr Kauf gerade steht, und müssen sich nicht selbst um die Abstimmung mit Notar, Bank und Finanzamt kümmern.


